Beispiel gelingender Integration

Schulausschuss-Mitglieder besuchten Grundschule in Dordrecht

Die Pfarrer Stefan Iwanczik aus Buer und Eckehard Biermann aus Resse zeigten sich beeindruckt von dem pädagogischen Konzept der Wereldschool De Albatros. FOTO: PRIVAT

 

DORDRECHT/NL – Für viele Schulen, gerade im Ruhrgebiet, ist die Integration von ausländischen Schülerinnen und Schülern eine große Aufgabe. Von einem Beispiel gelingender Integrationsarbeit haben sich vor den Sommerferien Vertreter vom Schulausschuss des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid vor Ort ein Bild gemacht: In der Wereldschool De Albatros im niederländischen Dordrecht. Die „Weltschule“ Albatros ist eine Grundschule für Kinder von vier bis zwölf Jahren. Rund 85 Prozent der Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund aus insgesamt 20 verschiedenen Nationalitäten. Als ein Projekt des „Länderbüros zur Bekämpfung von Rassismus“ hat die „Weltschule“ eine Erklärung unterzeichnet, in der sie sich verpflichtet, jedes Jahr Veranstaltungen zu organisieren, die Multikulturalität auf positive Art zeigen. Mit Erfolg – trotz der schwierigen Ausgangslage gelingt es dem Lehrpersonal, die Kinder zu guten Schulabschlüssen zu führen.

Beeindruckt zeigten sich die Besucher aus Gelsenkirchen und Wattenscheid vor allem von der Entschlossenheit, mit der sich das Lehrerkollegium den besonderen Aufgaben an der Schule stellt. „Perfekte Lehrer gibt es bei uns auch nicht, aber wir können ein perfektes Team sein“, hob Marja van der Woude, Rektorin der Schule, hervor. Positiv wirke sich aus, dass die Kinder schon ab vier Jahren die Schule besuchen, und so die Sprachförderung früh einsetzen könne. Auch der längere Verbleib an der Grundschule habe nur Vorteile für die weitere Schullaufbahn der Kinder. CM

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