Baustein für mehr Familienfreundlichkeit

Politische Prominenz im Kulturzentrum „Kaue“ in Gelsenkirchen

NRW-Familienminister Armin Laschet eröffnete die Fachtagung Thema „Familienzentrum – umfassende Hilfe für Familien unter einem Dach“ des Evangelischen Kinder- und Jugendhauses. FOTO: PRIVAT

GELSENKIRCHEN - Vor etwa 250 Teilnehmenden hat Armin Laschet, Minister für Generationen. Familie, Frauen und Integration des Landes NRW, am 19. April eine Fachtagung in der „Kaue“ in Gelsenkirchen eröffnet. Die Tagung stand unter dem Thema „Familienzentrum – umfassende Hilfe für Familien unter einem Dach“ und wurde organisiert vom Evangelischen Kinder- und Jugendhaus. Große Resonanz fand das Tagungsthema insbesondere bei Fachkräften aus Tageseinrichtungen für Kinder und Jugendämtern, die sehr zahlreich unter den Teilnehmenden vertreten waren.

In seiner Rede bewertete Laschet das Modell der Familienzentren als Erfolgsmodell mit der Planung, im kommenden Kindergartenjahr weitere 750 Familienzentren auf den Weg zu bringen. Das Familienzentrum des Kinder- und Jugendhauses in der Schlosserstraße hob er als besonderes Modell in NRW hervor, das ihn und sein Ministerium durch seinen Besuch vor Ort im August 2005 bei den allgemeinen Planungen der Familienzentren inspiriert habe. „Es ist unser Ziel, dass sich Familienzentren als Partner von Familien mit Kindern verstehen, in dem sie Familien begleiten und Betreuung, Bildung, Förderung und Beratung miteinander verbinden“, sagte Laschet. Der Minister betrachtet die Familienzentren als einen wichtigen Baustein auf dem Weg, Nordrhein-Westfalen kinder- und familienfreundlicher zu machen.

In seinem Grußwort als Schirmherr der Fachtagung ging der Oberbürgermeister Frank Baranowski auf die Bemühungen der Stadt um die Schaffung von kinderfreundlichen Bedingungen für Familien in Gelsenkirchen ein. „Die Betreuungsplätze im Rahmen der Offenen Ganztagsschule werden zum kommenden Schuljahr deutlich ausgebaut und die Öffnungszeiten der Tageseinrichtungen für Kinder besser auf die Bedürfnisse von Familien abgestimmt“, sagte er.

In zwei Referaten berichteten anschließend Angelika Diller vom Deutschen Jugendinstitut in München über die Entwicklung von Familienstrukturen und Dr. Sybille Stöbe-Blossey vom Institut für Arbeit und Qualität über den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Begleitung. Nach einer Mittagspause bei vorzüglicher Bewirtung durch die GABS nahm nachmittags ein großer Teil der Teilnehmenden an verschiedenen Workshops im Familienzentrum in der Schlosserstraße teil, um sich vor Ort über die praktische Arbeit und die Erfahrungen zu informieren. PV

Die Tagungsdokumentation ist außerdem über die Homepage des Ev. Kinder- und Jugendhauses unter www.ev-kinder-jugendhaus.de abrufbar.

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