Ausstellung „Das große Staunen“

Die Friedenskirche zeigt Bilder von Hans Meinert

Kontrastreich: Teil der Ausstellung sind auch Werke, die mit den Gegensätzen wie Licht und Dunkel spielen. Hans Meinerts Bilder sind bis zum 15. Januar in der Wattenscheider Friedenskirche zu sehen.

Kontrastreich: Teil der Ausstellung sind auch Werke, die mit den Gegensätzen wie Licht und Dunkel spielen. Hans Meinerts Bilder sind bis zum 15. Januar in der Wattenscheider Friedenskirche zu sehen.

WATTENSCHEID – Aus neun Stationen besteht die Ausstellung „Das große Staunen“ in der Friedenskirche, angeordnet als Rundgang an den Wänden des Gottesdienstraumes. Für den ersten und fünften Tag der Schöpfungswoche gibt es jeweils zwei Stationen, für alle anderen Tage jeweils eine. Alle Stationen bestehen aus dem dazugehörigen Bibeltext und zwei Bildern von Hans Meinert.

An kräftigen, leuchtenden Farben spart Meinert nicht: Seine Pastellkreide-Bilder setzen Gedanken zur Schöpfungsgeschichte eindrucksvoll um. Die beiden Bilder an jeder der neun Stationen präsentieren farbenfroh die Vielfalt, Strahlkraft und auch die Verwundbarkeit der Schöpfung. Der Künstler macht ausgiebig von Kontrasten Gebrauch: Zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Meer und Himmel, zwischen Pflanzen und Erde. Seine Bilder erzählen die Schöpfungsgeschichte vom ersten Sonnenaufgang über dem Horizont bis hin zu einem Sonnenstrahl, der den Himmel durchbricht und auf der Erde den ersten Menschen erleuchtet. An der letzten Station sitzt der erste Mensch am Ufer unter einem Regenbogen und tut es Gott gleich, indem er sich ausruht.

Im Gegensatz zur Farbenpracht der Schöpfungsbilder leben die sieben Schwarzweiß-Zeichnungen, die auch zur Ausstellung gehören, von der Kraft der Einfachheit. Sie zeigen Portraits von namenlosen und doch individuellen Menschen und sind überschrieben mit „Hoffnung“, „Leid und Freude“, „Zweisam“, „Zweifelnd“, „Besinnlich“, „Geborgen“ und „Gealtert“. Darin schafft der Künstler mit einer vergleichsweise einfachen Zeichentechnik eine große Ausdrucksstärke. Trotz – oder vielleicht sogar wegen – der scheinbar einfachen Schwarzweiß-Zeichnungen wirken die Portraits emotional.

Im Vorraum der Kirche hängen weitere Pastellkreide-Bilder von Hans Meinert. Ähnlich wie die Bilder zur Schöpfungsgeschichte präsentieren diese Gedanken zu Themen wie Natur, Jahreszeiten, Freiheit und Gefangenschaft, Krieg und Frieden. Die Grenze zwischen gegenständlicher und abstrakter Malerei ist in diesen Bildern fließend.

Hans Meinert wurde 1939 in Wattenscheid geboren. Er lebt schon seit den 60er Jahren in Weingarten in der Nähe des Bodensees, kehrt jedoch oft gern in seine Heimat zurück. In der Friedenskirche gab es zuvor schon drei Ausstellungen mit seiner Kunst. Organisiert hat all diese Ausstellungen das vor etwa zwei Jahren gegründete Forum Friedenskirche. „Für Hans Meinert ist es ganz typisch, dass er sehr eng umgrenzte religiöse Themen in vielen Bildern umsetzt – auch mit allen Farben“, erklärt Dieter Gens, Mitbegründer des Forums Friedenskirche und langjähriger Freund des Künstlers. Die Ausstellung ist bis zum 15. Januar zu sehen: Dienstags von 10 bis 12 Uhr, freitags von 10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 13 Uhr und zu Veranstaltungen in der Kirche. Samstags ist zusätzlich die Cafeteria im Vorraum der Kirche geöffnet.

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