Aus Berlin zurück in die Heimat

Pfarrer Frank Schlegel hat seinen Dienst angetreten

Pfarrer Frank Schlegel zeigt sich gleichermaßen spirituell und lebenspraktisch veranlagt. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – „Die Praxis von Glaube und Spiritualität ist mir sehr wichtig.“ Mit diesen Worten verdeutlicht Pfarrer Frank Schlegel, worauf es ihm ankommt. So begreift der 42-jährige Glaube und Leben nicht als Gegensätze. „Der Glaube soll eine Relevanz für das Leben haben. Glaube und Leben müssen ineinander greifen.“ Zudem sei der Glaube auch eine ästhetische Wahrnehmung. „Es geht darum, dass einem die Augen geöffnet werden. Gott ist da!“

Seit 1. Juni hat Schlegel Gelegenheit, das zu vermitteln. Als Pfarrer im Entsendungsdienst ist er mit 50-prozentigem Dienstumfang in der Evangelischen Kirchengemeinde Buer-Erle tätig. Dort greift er in erster Linie Pfarrer Norbert Filthaus unter die Arme, der die Betreuung der Arena-Kapelle übernommen hat. Mit weiteren 25 Prozent versieht Schlegel in der Evangelischen Kirchengemeinde Buer-Middelich seinen Dienst.

Frank Schlegel ist in Wanne-Eickel geboren und im Ruhrgebiet aufgewachsen. In Bochum studierte er Evangelische Theologie und Philosophie. Vor etwa dreieinhalb Jahren zog es ihn nach Berlin, um dort das Vikariat zu absolvieren und seine philosophische Doktorarbeit fertig zu stellen. Ein besonderes Projekt begleitete ihn während dieser Zeit. In seiner Berliner Kirchengemeinde hatte er zusammen mit anderen ein Philosophisches Café verwirklicht und durchgeführt. Hier konnten sich die Teilnehmenden erfahrungsbezogen und lebensweltlich orientiert in philosophisches Fragen und Denken einüben. „Ich wollte nicht an den Leuten vorbei reden. Es war eine Herausforderung, die Inhalte so zu formulieren, dass die Leute sie verstehen“, sagte Schlegel rückblickend. Ein ähnliches Konzept möchte er auch hier im Kirchenkreis umsetzen.

„Theologie und Philosophie müssen in der Lebenswelt erfahrbar werden“, sagt Schlegel und er weiß, wovon er spricht: „Mein Weg in das Pfarramt war kein gradliniger Weg. So habe ich über zehn Jahre als Pflegehelfer in einem Herner Krankenhaus gearbeitet und dabei viele interessante Erfahrungen gesammelt, die ich nicht missen möchte.“ DB

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