Auf der sicheren Seite

Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende sorgen zukünftig in den Kirchengemeinden für Sicherheit

Sicherheit in den Kirchengemeinden: Im zweitägigen Seminar lernten ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter von Ulrich Braß, wie Sicherheits-Standards umzusetzen sind.

Sicherheit in den Kirchengemeinden: Im zweitägigen Seminar lernten ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter von Ulrich Braß, wie Sicherheits-Standards umzusetzen sind.

GELSENKIRCHEN – Im Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid haben sich Mitarbeitende sowie Ehrenamtliche aus den Kirchengemeinden zum Sicherheitsbeauftragten ausbilden lassen. Der zweitägige Kurs, organisiert von der Elisabeth-Käsemann-Familienbildungsstätte, bereitete die Teilnehmenden auf ihre Aufgaben vor: Sie sorgen zukünftig dafür, dass in den Büros und der Verwaltung in den Kirchengemeinden der Schutz der Gesundheit gewährleistet wird und die Arbeitsplätze, die Gebäude und die Veranstaltungen für alle sicher sind. Zum Basiswissen gehört, was es bei Unfällen, Versicherungsfällen oder der Erste-Hilfe-Organisation zu beachten gibt. Die Schulung befähigt die Teilnehmenden dazu, Gefahrenquellen rechtzeitig zu erkennen und Bestimmungen zum Brand- und Arbeitsschutz umzusetzen.

Wie ein Büro nicht ausgestattet sein sollte, veranschaulichte Referent Ulrich Braß von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft mittels Originalfotos von kirchlichen Arbeitsplätzen: Ab den 1980er Jahre zog mit den Computern und Monitoren nicht nur neue Kommunikationstechnik in den Büroalltag ein – mit ihnen auch unterschätzte Gefahrenquellen wie zahlreich lose herumliegende Kabel und zu kleine oder nicht optimal an Lichtverhältnisse ausgerichtete Arbeitsplätze. Kleine Computertische mit Tastaturauszug sparen zwar Platz, sind aber nicht ergonomisch und können erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeitenden haben. „Damals wurde man zwar mit der aktuellsten Technik ausgestattet, aber damit allein gelassen und ging mit Rückenschmerzen nach Hause“, merkte Braß an. Den Teilnehmenden des Lehrgangs legte er die heutigen Standards nahe, damit sie diese in ihren Kirchengemeinden berücksichtigen. Braß gab zu bedenken, dass Unfälle, und damit verbunden hohe Kosten, auf lange Sicht verhindert werden können, wenn im Vornhinein in eine gute und nachhaltige Ausstattung investiert wird.

Mit der Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragten für Büro und Verwaltung ist das Thema Sicherheit im Kirchenkreis noch nicht abgeschlossen. „Dabei handelt es sich um einen Baustein des Arbeitsschutzkonzepts“, weiß Ulrich Reif, Mitglied der Arbeitsgruppe für Arbeitssicherheit im Kreiskirchenamt und Ansprechpartner für alle Kirchengemeinden des Kirchenkreises. „Um für noch mehr Sicherheit zu sorgen, werden wir das Konzept weiter umsetzen und als nächstes Mitarbeitende zu Ersthelfern und Brandschutzhelfern ausbilden lassen.“

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