Ansprechpartnerin für alle sozialen Fragen

Diakoniewerk kooperiert mit Gelsenkirchener Wohnungs-Genossenschaften

Christian Hörter (Wohnungsbaugenossenschaft Horst), Heike Lorenz (Diakoniewerk), Uwe Petereit (Bauverein Gelsenkirchen), Katharina Polonski (Diakoniewerk), Martin Wissing (GWG), Diakoniepfarrer Matthias Kreft und Kurt Bickert (Gemeinnütziger Schalker Bauverein) freuen sich über den gelungenen Anfang ihrer Zusammenarbeit. FOTO: PRIVAT

GELSENKIRCHEN – „Gut und sicher wohnen“ – so lautet das Motto von vier Wohnungsgenossenschaften in Gelsenkirchen. „Gutes und sicheres Wohnen drückt sich nicht nur in modernen und preiswerten Wohnungen aus“, sagte Martin Wissing von der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Gelsenkirchen und Wattenscheid eG (GWG). „Für uns gehört dazu auch, Mieterinnen und Mieter bei der Lösung von Problemen zu unterstützen.“ Um ihren Mitgliedern diesen Service bieten zu können, einigten sich die Genossenschaften mit dem Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid auf ein besonderes Kooperationsprojekt.

Seit Anfang dieses Jahres ist mit Katharina Polonski eine neue Mitarbeiterin des Diakoniewerks Ansprechpartnerin für die Mitglieder der Wohnungsgenossenschaften. Ob es um konkrete Konfliktlösungen vor Ort in den Wohnrevieren geht, um Beratung bei finanziellen Problemen oder um praktische Hilfe beim Beantragen von Wohngeld – die Mieterinnen und Mieter haben jetzt eine Ansprechpartnerin für alle sozialen Fragen. An zwei Tagen in der Woche ist Polonski ganztägig im Einsatz. Über ein Diensthandy ist sie jederzeit erreichbar, führt auf Wunsch auch Hausbesuche durch. Dabei hat sie die professionellen Beratungsdienste des Diakoniewerkes Gelsenkirchen und Wattenscheid e.V. im Hintergrund. „Im Bedarfsfall kann ich zum Beispiel den Kontakt zur Suchtberatung, Ehe- und Lebensberatung, Erziehungshilfe oder Schuldnerberatung herstellen“, sagte Polonski.

Alle Beteiligten betonten, dass es nicht darum geht, Mieterinnen und Mieter zu kontrollieren. „Ich führe meine Beratungsgespräche unabhängig von den Genossenschaften und unterliege der Schweigepflicht“, so Polonski. Den Wohnungsgenossenschaften ginge es darum, die Wohn- und Lebensqualität ihrer Mitglieder dauerhaft zu sichern. „In einer Zeit, in der nachbarschaftliche Hilfe nicht mehr selbstverständlich funktioniert, sind solche Service- und Beratungsangebote nötig“, sagte Wissing. „Wir sind froh, mit der Diakonie eine starke Partnerin gefunden zu haben.“ AR

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