Alles auf dem Prüfstand

Kreissynode tagte am 27. November

Superintendent Rüdiger Höcker (Mitte) mit Scriba Eckehard Biermann (links) und KSV-Mitglied Lothar Ständeke. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Alle kreiskirchlichen Dienste standen zur Debatte: die großen, mit mehreren hauptamtlich Mitarbeitenden ebenso wie die nebenamtlich versorgten oder sogar ehrenamtlich wahrgenommenen, die Arbeitsfelder der Pfarrerinnen und Pfarrer im Entsendungsdienst ebenso wie die finanziellen Zuschüsse an andere Träger, etwa die Telefonseelsorge. Zum Abschluss der Debatte konnten die 139 stimmberechtigten Mitglieder der Synode des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid sich an der Erstellung eines Meinungsbildes beteiligen, indem sie zu jedem Dienst die Rubrik „soll erhalten bleiben“ oder „unsicher“ ankreuzten.

Insgesamt sechseinhalb Stunden hat die Kreissynode am Montag, 27. November, in Gelsenkirchen-Rotthausen getagt. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Prioritätendiskussion. Sie hat mit der Erstellung des Meinungsbildes nun einen vorläufigen Abschluss gefunden.

Nun muss der Synodale Strukturausschuss weiter arbeiten. Er wird das Meinungsbild auswerten und einen Vorschlag erarbeiten, wie es umgesetzt werden kann. Zugleich muss jeder Schritt mit dem Kirchenkreis Bochum abgeglichen werden. Denn die Kreissynode hat auf ihrer letzten Tagung im Sommer 2006 beschlossen, dass mittelfristig die gemeinsamen Dienste mit denen des Kirchenkreises Bochum zusammengeführt werden sollen. Bis zur Sondersynode am 19. März 2007 muss ein Vorschlag erarbeitet werden, der beinhaltet, welche Dienste verstärkt werden, welche weitergeführt werden und welche auslaufen sollen.

„Es geht nicht darum, Dienste von heute auf morgen zu schließen und Mitarbeitende zu entlassen“, sagte Superintendent Rüdiger Höcker der Synode. „Im Gegenteil: Wir erhalten uns auf diese Weise den Handlungsspielraum, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Wenn eine Stelle frei wird in einem Bereich, der oberste Priorität erhalten hat, dann können wir rechtzeitig dafür sorgen, dass eine Mitarbeiterin aus einem anderen Dienst auf diese Stelle wechselt.“

Die Einnahmen des Kirchenkreises mit seinen 22 Gemeinden werden in den nächsten vier Jahren um rund 2,4 Millionen Euro zurückgehen. Das berichtete Pfarrer Ernst Udo Metz als Vorsitzender des Synodalen Finanzausschusses der Synode. KB

 

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