Alle auf Empfang

Außergewöhnlicher Neujahrsempfang der Evangelischen Jugend im Parkhaus auf Schalke.

Der traditionelle Neujahrsempfang der Evangelischen Jugend Gelsenkirchen und Wattenscheid fand in diesem Jahr an einem außergewöhnlichen Ort statt. Nachdem Kirchen und Gemeindehäuser aufgrund des Ansteckungsrisikos nicht in Frage kamen, war guter Rat gefragt. Ein kreativer Vorschlag kam von den Teilnehmenden der Grundschulung. „Warum gehen wir nicht in ein Parkhaus? Dort haben wir viel Platz, frische Luft und ein Dach überm Kopf". Gesagt – Getan. Ein Anruf beim „Schalke-Pfarrer" Ernst-Martin Barth genügte und eine Parketage direkt vis-à-vis des alten Parkstadions stand zur Verfügung. „Wir sind superglücklich, dass wir Euch heute hier live und in Farbe begrüßen dürfen", so Barbara Eggers, Leiterin des Jugendreferates im Kirchenkreis.

Nicht nur die Location war außergewöhnlich, auch die Idee, die Gäste mit Kopfhörern auszustatten und die Übertragung der Reden und der Musik über drei Kanäle laufen zu lassen, sorgte für Begeisterung.

Rund 120 Personen aus dem Kreis der Ehrenamtlichen, Hauptberuflichen und Unterstützenden aus Kirche, Politik und Gesellschaft kamen zu dem Event. Unter den Gästen waren Karin Welge, Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, Züleyha Demir, Bürgermeisterin der Stadt Bochum, Christian Uhlstein, Landesjugendpfarrer und Heiner Montanus, Superintendent des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid. In ihren Grußworten bedankten sie sich für das Engagement der Evangelischen Jugend in schweren Zeiten.

Oberbürgermeisterin Welge zeigte sich begeistert von der „geilen Location" und der tollen Organisation. Natürlich war 2G und ein tagesaktueller Test für alle Besucher:innen Pflicht. Der neue Landesjugendpfarrer Christian Uhlstein und seine Kollegin Anja Lukas-Larsen brachten nicht nur Grüße aus dem Amt für Jugendarbeit mit, sondern auch selbstgestaltete Kerzen für die Jugend im Kirchenkreis.

Sechs Jugendliche übernahmen die kurze Andacht in Form einer Sprechmotette und Kreisjugendpfarrer Holger Dirks stellte die Musik zu „Reicht nun zum Abschluss euch die Hände" vor, ein Lied, das seit vielen Jahren bei Tagesabschlüssen auf Freizeiten gesungen wird. „Eine Weltpremiere", so der Jugendpfarrer schmunzelnd.

In der Kürze lag die Würze. Trotz des kurzen Programms musste auf leckeres Essen und Spaß nicht verzichtet werden. Nach Curry- und Veggie-Wurst gab es noch eine halbe Stunde „Silent Disco" mit den DJs Jens, Marcel und Paul.

Wir sind gespannt, wo der Neujahresempfang im kommenden Jahr stattfinden wird. Doch klar ist schon jetzt – irgendwo bestimmt. JP

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