Mit den Gemeinden und für die Gemeinden
Warum hat die Evangelische Kirche ein Ausländer- und Flüchtlingsbüro? - "Verflucht sei, wer das Recht des Fremdlings beugt!" So heißt es im fünften Buch Mose (27. Kapitel, Vers 19). Die Bibel ermahnt an vielen Stellen dazu, die "Fremdlinge" zu beschützen. Sie macht deutlich: Eine Gesellschaft, die sie einfach ihrem Schicksal überlässt, schadet sich selbst. In diesem Sinne haben sich viele Kirchengemeinden stark gemacht für die Ausländer und Flüchtlinge. Wenn es gar nicht anders ging, haben sie Kirchenasyl gewährt und Familien dabei geholfen, in Deutschland bleiben zu können.
Wer Kirchenasyl gewährt, braucht mehr als guten Willen. Sachverstand ist erforderlich und Fachkenntnisse. Wie ist die Rechtslage? Wer sind die Gesprächspartner? Welche Argumente zählen? Wen muss man wie überzeugen?
Aus dieser Erfahrung heraus ist das Ausländer- und Flüchtlingsbüro des Kirchenkreises entstanden. Es macht viel Präventionsarbeit und berät Ausländer und Flüchtlinge, damit sie möglichst gar nicht erst in eine Situation kommen, in der das Kirchenasyl die letzte Rettung ist. Und es berät natürlich auch die Kirchengemeinden und informiert die Kreissynode über die aktuellen Entwicklungen. Es hat sich herausgestellt: Nur wenn Kirche selbst diese Arbeit macht, verfügt sich auch über den Sachverstand, um das Recht der Ausländer und Flüchtlinge human zu gestalten.
Ganz ähnlich verhält es sich mit den meisten Gemeinsamen Diensten des Kirchenkreises:
- Sie beraten und unterstützen die Kirchengemeinden.
- Sie wenden sich einer Zielgruppe besonders zu.
- Sie sorgen dafür, dass die Stimme der Kirche gehört wird und nehmen Einfluss auf die entsprechende Gestaltung der Kommune(n).
Andere machen an besonderen Orten ein besonderes Angebot, sozusagen stellvertretend für alle Kirchengemeinden, etwa die Arenakapelle, der i-Punkt, die Wiedereintrittsstelle oder die Mediothek.
Von A bis Z stehen alle gemeinsamen Dienste des Kirchenkreises in der linken Navigationsleiste. Dort gibt es weitere Informationen über jeden einzelnen Fachbereich.








