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Rettet Eure Nachbarn


Keine Abschiebungen von Roma aus dem Kosovo!
Schnappschüsse für ein Bleiberecht

Beim „Tag der Integration“ am 9.6.2010 im Rahmen der „Local–Heroes-Woche“ in Gelsenkirchen

Eine Aktion des Runden Tisches zur Betreuung von Flüchtlingen, Spätaussiedlern und jüdischen Emigranten in Gelsenkirchen

Fotos: Mona Kiepert

Ali aus dem Kosovo (2.v.r.) soll nicht abgeschoben werden. Seine Klasse 7 der Hauptschule am Dahlbusch setzt sich für ihn ein.
Frau Platte & Herr Kolle, Klassenlehrer von Ali: „Alis Heimat ist hier. Er kann die Sprache des Kosovo nicht. Im Kosovo hat er keine schulische und berufliche Perspektive.“
Dieter Heisig, Synodalassessor (stellv. Superintendent) im Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid: „Unterdrückt nicht Fremde und Arme...“ Die Bibel, Sacharja 7,10
Astrid Kiepert, Flüchtlingsreferat des Kirchenkreises Gelsenkirchen und Wattenscheid: „Über 200 000 Angehörige der ethnischen Minderheiten wurden gewaltsam aus dem Kosovo vertrieben. Viele von ihnen haben schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen erlitten und sind traumatisiert.“
Gernot Samsel, Schulleiter: „Im Sinne der Humanität!!“
Heidrun Schumacher, Lehrerin: „Die Kosovo-Roma haben ihre alte Heimat verloren und hier ein neues Stück Heimat gefunden. jeder Mensch braucht eine Heimat – deshalb bin ich für ein Bleiberecht!“
Marianne Muntenbeck, Lehrerin: „Nach so langer Zeit des Hier Seins ist eine Abschiebung unmenschlich. Die Familien haben ein neues Zuhause gefunden.“
Grazyna Proft, Sozialpädagogin: „Ich unterstütze ein Bleiberecht für Kosovo-Roma, weil sie im Kosovo verfolgt werden. Sehr oft wurden die Kinder hier geboren und sind hier aufgewachsen.“
Mimoza Hoxha, Integrationskurslehrerin: „ Die Kinder haben keine Zukunft im Kosovo. Roma werden im Kosovo nicht akzeptiert“
Gisela Haciabdurrahmanoglu, Sozialarbeiterin: „Die Familien leben viele Jahre hier, die Kinder kennen das Herkunftsland nicht mehr, sie haben dort keine Perspektive. Roma werden verfolgt, Häuser wurden verbrannt, sie sind von Bildung ausgeschlossen, bekommen kaum ärztliche Versorgung.“
Kirsten Sowa, Pfarrerin: „An einem neuen Ort ankommen und ein Zuhause finden ist schwere Arbeit. Wer hier angekommen ist, sollte hier bleiben dürfen.“
Karl-Heinz Vogel, Rentner: „Ich unterstütze ein Bleiberecht für Kosovo-Roma, weil ihr Leben in Gefahr ist.“
Michael Kapteinat, Sozialarbeiter: „Roma sollen bleiben, weil sie weiterhin in ihren Herkunftsländern aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit verfolgt werden!“

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