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Ökumenisches Zentrum St. Ida, Im Emscherbruch 63a, GE-Resser Mark

Das Ökumenische Zentrum St. Ida vom Emscherbruch aus
Das Ökumenische Zentrum St. Ida vom Emscherbruch aus. Rechts an die Kirche schließt sich das Johanneshaus an.

 

Link zur Trägerin: Evangelische Christus-Kirchengemeinde Buer

Die kleinste Glocke der Stadt

Einzig – nicht artig, könnte eine Bezeichnung für das kleine Kirchlein St. Ida sein. Es ist die einzige katholische Kirche im Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid, die ganz offiziell Heimat einer Evangelischen Kirchengemeinde ist. Und ebenso offiziell ist sie Heimat der katholischen Christen im Ortsteil.

Das kleinste Glöckchen Gelsenkirchens bimmelt in diesem niedlichen Kirchturm.
Das kleinste Glöckchen Gelsenkirchens bimmelt in diesem niedlichen Kirchturm.

Wie es dazu kam? 2001 trafen sich ein katholischer und ein evangelischer Pfarrer bei der Einweihung eines neuen Feuerwehrautos. Und ganz am Rande entwickelten die beiden eine Vision: dem Ortsteil Resser Mark EINE Kirche zu erhalten, indem beide Gemeinden sie gemeinsam unterhalten und nutzen. Ulrich Kosch warb für diese Idee in seiner Gemeinde St. Barbara (heute Teil der größten katholischen Kirchengemeinde Deutschlands, St. Urbanus). Michael Blätgen tat das gleiche in der Evangelischen Kirchengemeinde Resser Mark (heute in Vereinigung mit den Nachbargemeinden Resse, Erle und Middelich die Christus-Kirchengemeinde Buer). Und, siehe da: Alle Beteiligten sahen ein, dass sie auf Dauer ihre beiden Kirchen nicht alleine würden finanzieren können. St. Ida lag zentraler und war kleiner als die Evangelische Johanneskirche. Zudem lag die Johanneskirche durch Bergschäden ziemlich schief und hätte mit hohem Aufwand gerichtet werden müssen.

Und so zog die Evangelische Kirchengemeinde schon 2003 um. Seitdem wird nicht nur die Kirche, sondern auch das benachbarte Gemeindehaus in ökumenischer Eintracht genutzt. In Erinnerung an die inzwischen abgerissene Johanneskirche wurde das ehemalige „Pfarrheim“ umbenannt und heißt jetzt „Johanneshaus“.

Mitten im Wald steht das Kirchengebäude.
Mitten im Wald steht das Kirchengebäude.
Altarraum
Der Altarraum entstand an dieser Stelle erst 1978. Das Seitenschiff wurde erweitert und die Bänke gedreht, sodass der Altarraum sich heute im Seitenschiff befindet und die Orgel dort, wo früher der Altar stand.
FOTOS: ERWIN MOSEL

St. Ida wurde 1950 als „Notkirche“ erbaut. Eine besondere Note erhielt sie bei ihrer Renovierung und Vergrößerung 1978. Sie wurde von der ursprünglichen Längs- in die Querachse „gedreht“. Dort, wo heute die Orgel steht, war ursprünglich der Altarraum.

Ihr heute ökumenischer Charakter ist schon im Eingangsbereich erkennbar. An den Säulen, die den Durchgang in den Kirchraum markieren, stehen zwei Regale: eines für die evangelischen und eines für die katholischen Gesangbücher. Sonntags wird um 10 Uhr die Messe gefeiert, um 11 Uhr der evangelische Gottesdienst.

Wer durch die Resser Mark geht oder fährt und ein munteres Bimmeln hört, hält vielleicht erst einmal Ausschau nach der Bahnschranke, die sich da gerade schließt. Aber eine Bahnschranke gibt es nicht. Was da zu hören ist, ist das Kirchenglöckchen. St. Ida hat die kleinste Glocke der Stadt Gelsenkirchen. Sie ist nur 40 Zentimeter hoch, aber viel älter als die Kirche, nämlich aus dem Jahr 1641 und kam auf Umwegen aus der St. Barbara-Kirche in die Resser Mark. KB

Hier geht es zur virtuellen Kirchenführung.

Der Vertrag zur gemeinsamen Nutzung des „Ökumenischen Zentrums St. Ida” steht als Word-Dokument zur Verfügung.

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