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Mungo ni pendo – Gott ist Liebe

Gottesdienste zum Tansania-Sonntag zeigen aktuelle Hilfsprojekte

here Von: Frauke Haardt-Radzik | erstellt am: 12.10.2017

trannysex Bildung ist der Schlüssel zum Leben: Die Kress - Stiftung ermöglicht Waisenkindern in Tansania eine vierjährige Ausbildung an einer Internatsschule und der Kirchenkreis unterstützt die Ausbildung von Kindern kirchlicher Mitarbeiter in Morogoro. FOTO: Andreas Schmidt

click In der Friedenskirche in Wattenscheid wurde im Gottesdienst, wie in drei weiteren Gemeinden im Kirchenkreis, am Tansania Sonntag über die Partnerschaftsarbeit mit der ostafrikanischen Gemeinde Morogoro berichtet. Superintendent Heiner Montanus und Irene Venjakob berichteten über aktuelle Projekte. PHOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN/WATTENSCHEID – Seit 34 Jahren sind die Kirchenkreise Morogoro in Tansania und Gelsenkirchen und Wattenscheid freundschaftlich verbunden. Jetzt fanden gleichzeitig im fernen Afrika und hier vor Ort, in vier verschiedenen Kirchen, Gottesdienste statt. Dabei wurden die besonderen Projekte, die seit 1983 im ostafrikanischen Kirchenkreis unterstützt werden, vorgestellt.

Gegenseitige Besuche gehören von Anfang an zum festen Programm. Aus dem Ruhrgebet hatte sich eine Reisegruppe im Frühjahr auf den Weg ins afrikanische Land gemacht und berichtete nun in den verschiedenen Gottesdiensten über ihre jüngsten Erfahrungen. 

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Schulprojekt für Waisenkinder

So auch in der Friedenskirche in Wattenscheid. Superintendent Heiner Montanus und Irene Venjakob gestalteten hier den Gottesdienst. Grußworte aus Morogoro, vom Vorsitzenden des Partnerschaftskreises, Maimu Elisante Daffa, ins ferne Ruhrgebiet geschickt, wurden dabei verlesen: „Wir haben große Hilfe bekommen, um das „Haus des Kirchenkreises“ (church-office) für die Jugendarbeit, für die Frauenarbeit und für die Verwaltung fertig zu stellen“, hieß es darin. Und weiter: „Das Programm für Ausbildungsbeihilfen für die Kinder unserer Beschäftigten erleichtert deren Ausbildung in weiterführenden Schulen. Die Einrichtung eines besonderen Schulprojektes für Waisenkinder aus unseren Gemeinden ist nun erfolgreich eingerichtet worden. Wir haben ein Schulkomitee unter Beteiligung des Jugendpastors gegründet, das für die Auswahl und Begleitung der jungen Menschen sorgt und sich darum kümmert, dass sie eine gute schulische Ausbildung bekommen. Seit dem Beginn haben nun schon 23 Kinder an diesem Schulprojekt teilgenommen; derzeit besuchen fünf  Schülerinnen und Schüler die Klasse 11 und sechs die Klasse 9.“ click here


Band der Freundschaft soll gefestigt werden

Die Grußworte aus Morogoro werden an diesem Sonntag in allen Gottesdiensten des Kirchenkreises verlesen. Und auch in der Alten Kirche, Wattenscheid, der Nicolaikirche und der Apostelkirche, Gelsenkirchen, erzählen Mitglieder der jüngsten Reisegruppe über die Projekte, die im fernen Tansania unterstützt werden. So etwa über die finanzielle Hilfe, dank derer Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten, auf weiterführende Schulen zu gehen. „Seit 1983 wurden regelmäßig Begegnungen und Einladungen ausgesprochen. Seitdem haben viele Gemeindeglieder und Mitarbeitende aus Morogoro Gelegenheit gehabt, Deutschland zu besuchen. Die Kosten für die Besuche in Deutschland wurden stets vom Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid getragen“, berichtet Maimu Elisante Daffa in seinen Grußworten. Und weiter: „Dies alles sind nur wenige Beispiele für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Wir danken Gott für den Segen, den viele dadurch erlebt haben. Wir danken den Schwestern und Brüdern in Deutschland für unsere bewährte und lang erfahrene Partnerschaft und hoffen auf mehr.“ Solch eine Partnerschaft stelle jedoch nicht nur ein Band der Freundschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und Kultur da, sondern sie könne ein Vorbild dafür sein, wie Menschen dieser Erde nach Gottes Willen friedlich, gleichberechtigt und solidarisch miteinander umgingen.

In den Fürbitten wurde dann für die Menschen in Tansania und den Nachbarstaaten in Ostafrika um tägliches Brot, Regen zur rechten Zeit und eine gute Ernte, damit alle satt werden, gebeten. Es schloss sich der Wunsch an: „Halte uns verbunden und gib, dass wir uns immer besser verstehen, damit wir deinen Willen tun und immer mehr eins sind und werden.“   

 

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