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Das neue Jahr beginnt mit viel Herz

Neujahrsempfang der Evangelischen Jugend begeisterte mit Spaß und Überraschungen

Von: Debby Sawitzki | erstellt am: 24.01.2017

Gelungene Überraschung: Danielle Thompson sang "Ich bin, wie ich bin". Hinter dem divenhaften Kostüm steckt Travestie- und Make-up-Künstler Lars Giesen. FOTO: CORNELIA FISCHER

GELSENKIRCHEN – Gott spricht: „Ich schenke dir ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.“ Passend zur Jahreslosung 2017 hat die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid am 21. Januar ihren Neujahrsempfang gefeiert.
Während der Begrüßung in der Paul-Gerhardt-Kirche und im Gottesdienst stand das Herz als vielseitig inszeniertes Symbol im Mittelpunkt. Im bunt illuminierten Kirchensaal ging es mit Liedern wie „Ich schenke dir ein neues Herz“ – einem von den Jugendlichen selbst erarbeiteten Anspiel – sowie in Gebeten, Texten und Aktionen rund um das Thema „Herz“ und die Auslegung der Jahreslosung. Das Anspiel endete hoffnungsvoll mit der Gewissheit, dass Gott einen anderen Blick auf die Dinge schenkt und damit jede und jeder die Chance hat, ein „neues Herz“ zu bekommen. Die kleinen Steine, die zur Begrüßung vor dem Gottesdienst verteilt wurden, konnten die Gäste symbolisch für Sorgen und Nöte vor dem Altar ablegen.

Ich bin, wie ich bin – Anderssein akzeptieren

Anschließend überraschte der Travestiekünstler Lars Giesen alias Danielle Thompson die Gemeinde: Mit seinem außergewöhnlichen Auftritt, der äußeren Erscheinung einer Grand Dame des Showbusiness und vor allem der Grundaussage seiner Lieder „Ich bin, wie ich bin und darf dazu stehen“ begeisterte er die Gäste und erntete viel Applaus. „Für mich war der Auftritt des Travestiekünstlers in einem Gottesdienst ein ganz besonderes Erlebnis und ein Zeichen dafür, dass die Evangelische Kirche offen ist und Anderssein akzeptiert!“, sagte Debby Sawitzki, die gegenwärtig im Jugendreferat ein Schülerpraktikum absolviert.

Würdigung der Jugendarbeit

Nach dem Gottesdienst trafen sich alle Gäste im Gemeindesaal. Superintendent Heiner Montanus, Jugendreferentin Barbara Eggers und Oberbürgermeister Frank Baranowski würdigten das geleistete Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit – ihr Dank galt insbesondere den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz. In den Grußworten blickten die Redner auf das zurückliegende, erfolgreiche Jahr 2016 zurück und nahmen aktuell und kritisch Bezug auf die Amtseinführung des neuen Präsidenten der USA. Landesjugendpfarrer Udo Bußmann berichtete von einer Kampagne der Evangelischen Jugend unter dem Titel „Wir können bunt“ und stellte sich damit klar gegen die Rechtspopulisten.
Vor dem Ausklang Neujahrsempfangs sorgte noch das Improtheater Delikat Essen ganz ohne Regiebuch, dafür auf Zuruf des Publikums, für ausgelassene Stimmung. Währenddessen nutzten einige Gäste – sowohl männliche als auch weibliche – die einmalige Gelegenheit, sich von dem Travestiekünstler ein bühnenreifes Make-up verpassen zu lassen.

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