Stephanuskirche in GE-Buer, Westerholter Straße 90

- Von draußen wirkt sie ein wenig wie ein gestrandetes Schiff. Die Spitze des Dreiecks ist nach Westen ausgerichtet.
Beglückende Architektur
„Dieser Bau soll schon durch seine Gestalt den Eintretenden beglücken und ihm zur Erhebung und Andacht helfen.“ So verteidigte das Presbyterium am 30.11.1966 die ungewöhnliche Anlage ihrer neuen Kirche gegenüber dem Landeskirchenamt. Die Kirchenleitung in Bielefeld fand das Projekt nämlich etwas zu futuristisch.
Die Stephanuskirche ist keine Kirche mit Turm, sondern umgekehrt: Ein Turm mit Kirche. Vom höchsten Punkt aus erweitert sich der Turm in dreieckiger Form zu einem Kirchsaal – schwer zu beschreiben und selbst Fotos geben die Originalität dieses Gotteshauses nur unzureichend wieder.

- Von innen entfalten die Fenster ihre wunderschöne Wirkung. Verständlich, dass Gemeindepfarrerin Käthe Göckenjan ihre Kirche gerne „die Diva“ nennt.

- Der Blick von der Orgelempore aus verrät, warum der Autorin zur Stephanuskirche das Stichwort „Kino“ einfällt. Tatsächlich ist das Gefälle der Bankreihen nicht auf Bergschäden zurückzuführen, sondern die volle Absicht des Baumeisters Professor Peter Grund (Darmstadt).

- Blick vom Altarraum: Die Beckerath-Orgel sieht nicht nur schön aus, sondern klingt auch so.
ALLE FOTOS von MARTIN COLLING
„Diva“ oder „Kino“? Die Stephanuskirche entfaltet ihre beste Wirkung in der persönlichen Begegnung. Die Stephanuskirche ist geöffnet zu den Gottesdiensten (samstags 18 Uhr, sonntags 11 Uhr), zusätzlich von Mai bis September dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr. KB







