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1. Unsere Grundlage

Wir stiften Gemeinschaft in unserer Gemeinde: Menschen treffen sich im Namen Gottes, sie hören die Botschaft Jesu immer wieder neu, teilen Brot und Wein, beten miteinander und  leben ihren Glauben, weil das Urbild christlicher Gemeinschaft uns so in der Apostelgeschichte überliefert ist.

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.  (Apostelgeschichte 2, 42)

2. Unser Auftrag

Wir verkündigen in unserer Gemeinde die Botschaft vom Reich Gottes den Menschen in heutiger Zeit und in ihrer Lebenssituation, weil mit dem Kommen Jesu das Reich Gottes schon angebrochen ist und Jesus uns zur Weitergabe dieser Botschaft beauftragt hat.

Und Jesus sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.  Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.  Und siehe,  ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matth. 28, 18-20)

3. Unser Dienst

Wir dienen in unserer Gemeinde, indem wir uns Menschen vor allem in Not- und Leidsituationen zuwenden, ihnen helfen und mit ihnen nach neuen Perspektiven suchen, weil Jesus das Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe als das höchste Gebot ausgewiesen hat.

"Du sollst den Herrn,  deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt  und deinen Nächsten wie dich selbst"  (Lukas 10,27)

Dieser Weg der Nachfolge Jesu kann für unsere Gemeinde selbst zu einem Leidensweg werden, dem wir nicht ausweichen wollen.

4. Unser Weg (4-8)

Unsere Gemeinde gibt ein zu Hause, wenn wir Vertrauen und Geborgenheit ausstrahlen, damit Menschen bei uns Wurzeln schlagen und sich beheimatet fühlen.  Jesus hat allen Menschen verkündet, daß sie in Gott geborgen, verwurzelt und von ihm geliebt sind.

5.

Unsere Gemeinde weckt ein Zugehörigkeitsgefühl, wenn wir jede Einzelne und jeden Einzelnen  in ihrer Persönlichkeit wahrnehmen, annehmen und sie am Leben in unserer Gemeinde beteiligen.  Jesus hat jeden Menschen, der ihm begegnet ist, wichtig genommen und ihm einen Platz in seiner Gemeinschaft eingeräumt.

6.

Unsere Gemeinde übt Toleranz, indem wir uns mit den unterschiedlichen Meinungen und Lebensweisen der Gruppen und Einzelnen auseinandersetzen, sie aushalten und mittragen.  Jesus hat andere Meinungen und Lebensweisen wahrgenommen, aber seine Botschaft den Menschen wegweisend gesagt.

7.

Unsere Gemeinde ist für Erneuerungen offen, ohne dabei Grundlagen aufzugeben. Wir nehmen Veränderungen wahr und sind bereit, Schritte in eine neue Richtung zu gehen. um uns so den neuen Anforderungen in Kirche und Gesellschaft zu stellen.  Jesus hat sich offen auf Situationen eingelassen und in ihnen verändernd Neues bewirkt.

8.

Unsere Gemeinde zeigt Transparenz, indem unser Gemeindeleben für Menschen durchsichtig und erkennbar ist.  Wir infomieren und tauschen uns aus in unseren Gruppen und Kreisen und gehen aufeinander zu. Jesus ist vorbehaltlos, vorurteilsfrei und freundlich seinen Mitmenschen begegnet.

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